Keratin - Definition, Konzept und was es ist

Keratin ist ein Protein, dessen Hauptfunktion darin besteht, Epithelzellen zu schützen, und es ist auch ein grundlegendes Element bei der Bildung der äußersten Hautschicht. Es ist auch ein Grundbestandteil von Haaren und Nägeln sowie anderen Körperteilen wie Zunge oder Gaumen, die ihnen Kraft und Widerstand verleihen.

In der Natur ist nur ein anderes biologisches Material bekannt, das in Bezug auf die Härte Keratin ähneln kann, Chitin.

Keratin-Typen

Es gibt zwei Arten von Keratin entsprechend ihrer unterschiedlichen Strukturen und Komponenten. Somit weist Alpha-Keratin in seiner Zusammensetzung Cysteinreste auf, die Disulfidbrücken bilden. Es sind diese Brücken, die ihm Zähigkeit verleihen. Diese Art von Keratin kommt häufig in den Hörnern von Tieren und auf ihren Nägeln vor.

Im Gegenteil, unter den Komponenten von Beta-Keratin wird Cystein nicht gefunden und daher gibt es keine Disulfidbrücken. Im Gegensatz zum vorherigen Typ ist dieses Keratin auch nicht dehnbar. Beta-Keratin ist der wesentliche Bestandteil von Spinnennetzen.

Wie man die Keratinproduktion erhöht

Der einfachste Weg, die Keratinproduktion zu steigern, besteht darin, Lebensmittel zu konsumieren, die reich an diesem Protein sind oder bei seiner Herstellung helfen. Dies ist bei Zitrusfrüchten der Fall, da ihr hoher Gehalt an Vitamin C es dem Körper erleichtert, pflanzliche Proteine ​​aufzunehmen, die für die Bildung von Keratin essentiell sind.

Ebenso wirken sich Gemüse wie Zwiebeln oder Blumenkohl sehr positiv auf die Produktion dieses Proteins aus, da sie Vitamin B7 enthalten, das eine sehr wichtige Rolle im Keratinstoffwechsel spielt. Schließlich gibt es Lebensmittel wie Hühnchen oder mageres Fleisch, die aufgrund ihres hohen Proteingehalts den Anstieg des Keratins im Körper direkt beeinflussen.

Keratin von geringer Qualität

Ebenso wie es bestimmte Elemente gibt, die dazu beitragen, mehr Keratin zu produzieren, kann das Gegenteil auch bei Faktoren auftreten, die die Qualität des Keratins negativ beeinflussen, was sich in feinerem Haar und weniger widerstandsfähigen Nägeln zeigt.

Innerhalb dieser Gruppe von negativen Elementen für die Keratinproduktion fallen Stress, Hormone oder eine übermäßig unausgewogene Ernährung auf. Aufgrund dieses letzten Punktes wird Vegetariern empfohlen, bei Bedarf bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Spirulina oder Bierhefe einzunehmen.

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