Definition von Willenskraft

Wille ist der Akt des Willens oder des freiwilligen Handelns, und daher bezieht sich der Begriff Wille auf das Phänomen, das durch die Intervention des Willens ausgeführt wird. In Bezug auf seine Etymologie kommt das Adjektiv volitional aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich Phänomen und Willensakt (volo im Lateinischen bedeutet, dass ich will).

Willensprozesse

Etwas tun zu wollen, hängt weitgehend von unserem Willen ab. Der Wille entspricht einer Reihe von Prozessen, Willensprozessen.

Der erste Schritt in einem Willensprozess ist die Entschlossenheit, dh die Festigkeit unseres Willens, die uns zum Handeln antreibt. Mit anderen Worten, wir würden über einen Geisteszustand sprechen, der uns auf eine bestimmte Weise prädisponiert. Der zweite Schritt besteht darin, den Zweck zu bestimmen und zu bewerten, ob es machbar und möglich ist, ihn auszuführen. Ein dritter Abschnitt ist die Überlegung, in der Sie darüber nachdenken, was Sie tun möchten. Folglich greifen die menschliche Vernunft und gleichzeitig der Wille und die Sensibilität in den Willensprozess ein.

Willensverhalten

Wenn wir uns entscheiden, etwas Konkretes zu tun, wirken verschiedene Faktoren in unserem Kopf: unsere individuelle Freiheit oder unser freier Wille, die Umstände, die uns umgeben, und der Wille zum Handeln. Diese Faktoren verbinden sich und werden in willkürliches Verhalten übersetzt, was die Konkretion von Gedanken zu Handlungen aus der Vermittlung des Willens impliziert.

Eine Handlung gilt als gewollt, wenn wir uns ihrer voll bewusst sind, da wir sie so gewählt haben. Gleichzeitig ist der Willensakt mit einem bestimmten Zweck verbunden, einem Wofür. Andererseits ist das Eingreifen von Motivation notwendig, damit willkürliches Verhalten möglich ist.

Der Willensakt hat normalerweise eine Art äußeren Widerstand, der als Gegenkraft wirkt.

Wenn ich sage "Ich möchte in Kalifornien Kernphysik studieren", geht dieser Willensakt mit einer Reihe von materiellen und immateriellen Einschränkungen einher (die mögliche Unterstützung zur Erreichung meines Ziels, meine wirtschaftliche Fähigkeit, das Ziel zu erreichen, und andere Hindernisse). .

Der Willensakt ist dem Instinktakt entgegengesetzt. Die erste ist typisch für den Menschen und hängt von der Intelligenz, Bildung und den Werten jedes Einzelnen ab. Stattdessen soll der Trieb ein primäres biologisches Bedürfnis befriedigen. Die Willensakte des Menschen ermöglichen es uns, über den Instinkt hinauszugehen und in einer moralischen und spirituellen Dimension aufzusteigen, die sich stark von der der Tiere unterscheidet.

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