Definition von Vergewaltigung

Dieses Wort stammt aus dem lateinischen Stuprum und wiederum aus dem griechischen Strophe, was Täuschung oder Betrug bedeutet. Im rechtlichen Sinne handelt es sich um eine Rechtsfigur, die für eine Art von Sexualkriminalität gilt. Vergewaltigung besteht im Wesentlichen darin, den sexuellen Kontakt mit einer Person aufrechtzuerhalten, die das Alter der Mehrheit noch nicht erreicht hat, und auf eine Täuschung oder eine bestimmte psychologische Manipulation des Minderjährigen zurückzugreifen. Wenn wir auf seine Etymologie achten, können wir sagen, dass Vergewaltigung eine sexuelle Täuschung ist. Daher ist die Person, die dieses Verbrechen begeht, ein Erwachsener, der einen Minderjährigen manipuliert, um sexuelle Beziehungen zu haben.

Damit Vergewaltigung als Verbrechen angesehen werden kann, muss die Person ein Erwachsener und sein Opfer minderjährig sein. In den meisten Fällen geht diese Aktion mit Ausbeutung durch den Erwachsenen einher, der den Minderjährigen aufgrund seiner Unreife sexuell missbraucht.

Vergewaltigung und Vergewaltigung

Beide sind Sexualverbrechen, aber es sind Handlungen, die rechtlich eine andere Bewertung haben. Vergewaltigung ist im Allgemeinen mit der Anwendung von Gewalt verbunden und bei Vergewaltigung gibt es nicht immer eine Situation körperlicher Gewalt, da der Minderjährige sich bereit erklärt, nach Täuschung intime Beziehungen zu haben. Trotz der rechtlichen Unterschiede zwischen den beiden Konzepten liegt in beiden Fällen ein offensichtlicher sexueller Missbrauch vor.

Die historische Entwicklung des Vergewaltigungsverbrechens

Sexualverbrechen wurden bereits im römischen Recht in Betracht gezogen. Vor mehr als zweitausend Jahren hatten die Römer eine Rechtslehre, die bereits die Vielfalt der Verbrechen mit sexuellen Konnotationen beinhaltete. In diesem Sinne gab es Ehebruch, Sodomie, Vergewaltigung und Vergewaltigung. In Bezug auf Vergewaltigung bezog es sich ursprünglich auf den sexuellen Missbrauch unverheirateter Frauen oder sogar auf Ehebruch.

Im Laufe der Zeit wurde eine wichtige rechtliche Unterscheidung eingeführt: freiwillige und gewalttätige Vergewaltigung. Im Mittelalter bestraften gesetzliche Vorschriften sexuelle Beziehungen, die durch Täuschung praktiziert wurden (zum Beispiel, als der Mann ein falsches Eheversprechen machte, so dass die Frau intime Beziehungen hatte). Auf diese Weise kann man erkennen, dass das Vergewaltigungsverbrechen jahrhundertelang auf irgendeine Art von Täuschung oder Missbrauch in sexuellen Beziehungen Bezug nahm. In der Folge bezog sich der sexuelle Missbrauch der Vergewaltigung auf die Minderheit des Opfers.

Gegenwärtig hat sich in den meisten Ländern die Rechtsterminologie geändert, und es wird nicht mehr von Vergewaltigung, sondern von sexueller Belästigung von Minderjährigen gesprochen.

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